Vom Kämpfen zum Fühlen – meine Reise zur inneren Stärke.
Was als Selbstverteidigung begann, wurde zu einem ganzheitlichen Weg: Resilienz, Achtsamkeit und Entspannung helfen Kindern und Erwachsenen, innere Ruhe und Selbstvertrauen zu finden. 💛
Denn wahre Stärke kommt von innen – und sie beginnt bei uns selbst.
Manchmal führen uns die Wege, die wir einschlagen, genau dorthin, wo wir wirklich hingehören – auch wenn wir das am Anfang noch nicht wissen.
Als ich vor vielen Jahren begann, Selbstverteidigung zu unterrichten, stand für mich der Körper im Mittelpunkt: Stärke, Haltung, Selbstschutz. Ich wollte Kindern zeigen, wie sie sich behaupten können – wie sie „Nein“ sagen und sicher auftreten. Doch irgendwann kam in mir eine leise, aber hartnäckige Frage auf:
Was nützt es, wenn ein Kind sich körperlich verteidigen kann – aber innerlich unsicher ist?
Diese Frage ließ mich einfach nicht mehr los. Sie begleitete mich wie ein sanftes Klopfen im Hintergrund: Was macht echte innere Stärke eigentlich aus?
Vielleicht lag das auch daran, dass ich als Kind krank war. Eine Krankheit, die bei vielen anderen Kindern Spuren hinterließ – Depressionen, Ängste, ein inneres Zerbrechen. Und ich? Ich kam „gut“ daraus hervor. Zumindest nach außen. Und das wollte ich verstehen. Nicht aus Stolz, sondern aus Neugier – und vielleicht auch aus Dankbarkeit.
Also begann ich tiefer zu graben. Ich wollte wissen, welche inneren Fähigkeiten mich damals getragen hatten. Welche Ressourcen in mir geschlummert hatten, ohne dass ich sie bewusst kannte. Und auf dieser Suche begegnete ich einem Wort, das plötzlich so vieles erklärte: Resilienz.
Ich vertiefte mich in Bücher, hörte Podcasts, recherchierte stundenlang – und je mehr ich verstand, desto klarer wurde mir: Das ist der Schlüssel. Schließlich fasste ich den Entschluss, eine Resilienztrainerausbildung zu machen. Und dieser Schritt öffnete mir eine völlig neue Welt.
Ich lernte, dass Resilienz so viel mehr ist als „stark sein“. Es geht darum, sich selbst zu vertrauen. Gefühle zuzulassen. Sich nicht dafür zu verurteilen, wenn es stürmt – und trotzdem den Mut zu finden, wieder aufzustehen.
Und in diesem Moment wusste ich: Genau das möchte ich Kindern mitgeben.
Nicht nur Abwehrtechniken oder Strategien für schwierige Situationen – sondern eine innere Haltung, die sie durchs Leben trägt. Eine Stärke, die nicht hart macht, sondern sicher. Eine Kraft, die nicht laut schreit, sondern leise sagt: Ich schaffe das.
In der Resilienztrainer-Ausbildung begegnete mir ein Moment, den ich nie vergessen werde. Wir sprachen über innere Stärke, über das Aufstehen nach stürmischen Zeiten – und plötzlich tauchte ein Thema auf, das wie ein fehlendes Puzzleteil wirkte: Entspannung.
Ich saß dort, hörte zu, spürte meinen eigenen Atem – und es machte klick. Mir wurde klar, dass wahre Stärke nicht nur darin liegt, die Schultern gerade zu ziehen oder den Blick zu heben. Stärke entsteht auch dann, wenn wir zulassen, weich zu werden. Wenn wir nicht nur den Körper, sondern auch den Geist loslassen dürfen.
Dieser Gedanke berührte mich so sehr, dass ich wusste: Ich möchte tiefer gehen. Also setzte ich meinen Weg fort und entschied mich für die Entspannungstrainerausbildung. Und dort, zwischen Atemtechniken, sanften Bewegungen und dem Staunen über die Ruhe in mir, fügte sich endlich alles zusammen. Plötzlich ergab mein gesamter Weg Sinn:
Selbstverteidigung stärkt den Körper.
Resilienz stärkt das Mindset.
Entspannung stärkt die Seele.
Und genau diese Verbindung ist es, die mich bis heute trägt – und die ich gern mit dir teilen möchte. Wenn du wissen möchtest, wie diese drei Bereiche mein Leben verändert haben und wie sie vielleicht auch dein Leben berühren können, dann lies unbedingt weiter.
Während meiner Arbeit merkte ich sehr schnell: Kinder können Achtsamkeit und Entspannung nur dann wirklich leben, wenn die Menschen um sie herum diese Ruhe ebenfalls spüren und verstehen. Ein Kind braucht Erwachsene, die in sich verankert sind – die ruhig bleiben können, selbst wenn es im Außen stürmt. Erst dann fühlt sich ein Kind wirklich gehalten.
Diese Erkenntnis hat mich tief bewegt. Denn ich sah so oft, wie sehr Eltern, Pädagoginnen und Therapeutinnen sich bemühen, für andere stark zu sein – und dabei manchmal ihre eigene Kraftquelle vergessen. Also öffnete ich meine Angebote Schritt für Schritt auch für Erwachsene.
Für all jene, die tagtäglich begleiten, trösten, unterstützen, lieben.
Für jene, die viel geben – und manchmal selbst ein wenig Ruhe brauchen, um wieder aufzutanken.
Denn wenn wir Erwachsenen lernen, achtsam und liebevoll mit uns selbst umzugehen, entsteht etwas Wunderbares: Wir geben diese Haltung ganz natürlich weiter. Ohne Druck, ohne Konzept – einfach durch unser Sein.
Und genau dort beginnt echte Veränderung.
Wenn ich ehrlich bin, begleitet mich Achtsamkeit schon viel länger, als mir damals bewusst war. Schon als Kind lag ich abends im Bett, zog die Decke bis ans Kinn und ließ meinen Tag noch einmal sanft vorbeiziehen. Ganz intuitiv habe ich kleine Dankbarkeitsrituale gemacht – ohne Konzept, ohne Namen dafür. Ich stellte mir vor, wofür ich an diesem Tag dankbar war. Für ein Lächeln. Für ein Spiel. Für einen Moment, der einfach schön war.
Damals wusste ich nicht, dass das Achtsamkeit ist. Ich wusste nur: Es tut gut. Es macht warm. Es beruhigt.
Heute – mit all dem Wissen, den Ausbildungen und den Erfahrungen, die ich sammeln durfte – sehe ich klar, wie bedeutungsvoll diese kindlichen Rituale wirklich waren. Sie waren der Anfang meiner Reise. Der erste kleine Schritt auf einem Weg, von dem ich nicht ahnte, wohin er mich führen würde.
Und dieser Weg hat mich hierher gebracht: Zu meiner Arbeit als Trainerin für Achtsamkeit und Resilienz. Zu dem Herzenswunsch, Kindern und Erwachsenen dabei zu helfen, ihre innere Ruhe wiederzufinden. Ihre Stärke. Ihr Vertrauen in sich selbst. 🌿
Manchmal beginnt alles mit etwas ganz Kleinem – und manchmal führt genau das zu etwas Wunderschönem.
Es war kein Weg, den ich mir irgendwann klar auf Papier gemalt hätte – es war ein Weg, der mit mir gewachsen ist. Ein leiser, manchmal überraschender Prozess.
Vom Kämpfen zum Fühlen.
Vom Anspannen zum Loslassen.
Vom Körper zur Seele.
Jeder Schritt hat mich ein Stück mehr zu mir selbst geführt. Und genau das ist heute das Herz meiner Arbeit: Menschen – ob groß oder klein – Werkzeuge an die Hand zu geben, die ihnen helfen, innere Balance zu finden. Selbstvertrauen zu spüren. Und diesen Frieden in sich zu entdecken, der nicht laut ist, sondern sanft.
Ein Frieden, der trägt.
Ein Frieden, der bleibt.
Dein Phoenix
Danie
Schreib es mir gern in die Kommentare – ich freue mich, deine Geschichte zu lesen.
Daniela ist Trainerin für Achtsamkeit, Entspannung, Resilienz und Selbstverteidigung. Sie hilft Kindern und Erwachsenen, zur Ruhe zu kommen, innere Stärke zu entwickeln und mit mehr Gelassenheit durchs Leben zu gehen. In ihren Kursen, Workshops und Artikeln zeigt sie, wie Achtsamkeit alltagstauglich, lebendig und kraftvoll werden kann.
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