Kennst du das? Der Wecker klingelt, die Sonne blinzelt durchs Fenster – und kaum sind die Kinder wach, fühlt es sich an wie ein kleiner Marathon: Zähneputzen, Anziehen, Frühstück, Schultasche packen … und du mittendrin. Vielleicht spürst du schon beim ersten Kaffee, wie die Anspannung steigt.
Und trotzdem gibt es diese magischen Momente: ein verschlafenes Lächeln, eine spontane Umarmung oder ein fröhliches Kichern beim Frühstück. Genau diese Momente dürfen im Mittelpunkt stehen – und mit ein paar kleinen Veränderungen kann dein Morgen viel entspannter werden.
Kinder (und wir Erwachsene auch!) brauchen Sicherheit und Orientierung. Eine feste, liebevoll gestaltete Routine gibt Halt und macht den Start in den Tag leichter. Statt Stress und Hektik entsteht so Raum für Achtsamkeit, Nähe und Leichtigkeit.
Steh 10–15 Minuten eher auf als die Kinder. Diese kleine „Me-Time“ schenkt dir Ruhe. Ein Tee, ein paar Atemzüge oder eine Mini-Dehnübung – schon bist du zentrierter, wenn die Kinder starten.
Alles, was abends erledigt ist, spart dir morgens wertvolle Nerven.
Kinder lieben Rituale. Ein klarer Ablauf („erst Zähne putzen, dann anziehen, dann Frühstück“) macht vieles einfacher. Gestalte eine kleine Routine-Liste mit Bildern – besonders hilfreich für jüngere Kinder.
Mach ein Spiel daraus: „Wer ist zuerst angezogen – du oder die Socke in meiner Hand?“ oder stell eine Lieblingsmusik-Playlist ein, die den Morgen begleitet. So wird Routine nicht langweilig, sondern lebendig.
Ein kurzer Kuschelmoment, ein gemeinsames Lachen oder drei tiefe Atemzüge am Fenster – kleine Pausen schaffen Verbindung. Kinder spüren sofort, wenn du präsent bist, und das wirkt wie Zauberkraft gegen Hektik.
Eine Mutter in meinem Kurs erzählte mir: „Früher war der Morgen purer Stress. Seit wir abends alles vorbereiten und morgens unsere Lieblingsmusik laufen lassen, starten wir viel gelassener. Meine Tochter tanzt beim Anziehen – und wir lachen beide. Ich hätte nie gedacht, dass es so leicht sein kann.“
Eine entspannte Morgenroutine bedeutet nicht, dass alles perfekt läuft. Es bedeutet, dass du bewusst Raum schaffst für Ruhe, Nähe und Freude. So startest nicht nur du gelassener in den Tag – auch dein Kind spürt diese Energie und trägt sie mit in die Schule oder den Kindergarten.
👉 Welche Morgenroutine funktioniert bei euch am besten? Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren – vielleicht inspirierst du damit andere Eltern!
Dein Phoenix
Danie
Daniela ist Trainerin für Achtsamkeit, Entspannung, Resilienz und Selbstverteidigung. Sie hilft Kindern und Erwachsenen, zur Ruhe zu kommen, innere Stärke zu entwickeln und mit mehr Gelassenheit durchs Leben zu gehen. In ihren Kursen, Workshops und Artikeln zeigt sie, wie Achtsamkeit alltagstauglich, lebendig und kraftvoll werden kann.
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